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Das Festival

Das Internationale Musikfestival "Buchenau Spring 2018" im Schloss Buchenau, unweit von Fulda und Bad Hersfeld inmitten der Rhön, idyllisch an einem großen Parkgelände gelegen, findet im März/April und im Juli 2018 statt. Der Inhalt des Festivals ist eine neue Form der Kultur- und Musikvermittlung, bei dem Meisterkurse, Dozenten- und Studentenkonzerte unter einem Dach vereint werden, was sowohl für die Zuschauer als auch die Teilnehmer einmalige Einblicke in den schöpferischen Prozess der Musikwerdung und Musikinterpretation ermöglicht. International bekannte und renommierte Professoren aus aller Welt werden öffentliche Meisterklassen anbieten, bei denen Studierende und junge Musiker ihr Können verfeinern können. Ausgewählte Pädagogen für Violine, Viola, Cello, Klavier und Dirigieren werden den aktiv teilnehmenden Musikern und dem anwesenden Publikum die feine Kunst der Interpretation des Instrumentenspiels vermitteln, die sie während ihrer langjährigen Praxis entwickelt und optimiert haben. Die Studenten der Meisterklassen ebenso wie die Professoren werden eine große Anzahl von Konzerten der Kammer-und Orchestermusik aus unterschiedlichen Epochen und Ländern zur aufführen. Wer einmal erlebt hat, wie junge Musizierende voller Elan die Klassiker und auch moderne Musik interpretieren, wird sicher auch voller Begeisterung bei den öffentlichen Konzerten dabei sein wollen. Aus diesem Grund legen wir Wert darauf, die Eintrittspreise niedrig zu halten, um neuartige und ungewöhnliche Impulse zu setzen und über die bereits Teilnehmenden hinaus neue Zuschauergruppen zu erschließen. Ein Orchester, das in voller Besetzung und als Kammerorchester für die Meisterkurse und Konzerte zur Verfügung steht, wird die musikalischen Highlights unterstützen und krönen. So bekommen junge Musiker die Gelegenheit, ihr solistisches Spiel mit einer großen Besetzung zu perfektionieren. Ein Internationaler Wettbewerb in den Fächern Violine, Viola, Cello und Klavier, an dem sowohl die Teilnehmer der Meisterklassen als auch externe junge Musiker teilnehmen können, rundet das Angebot ab. Die Auswahlrunden des Wettbewerbs werden einige der spannendsten Höhepunkte des Festivals sein. Ich freue mich auf Sie und wünsche mir, dass Sie als Unterstützer, Musiker und Besucher an unserem Festival teilnehmen!

Dmitri Dragilew
Vereinsvorsitzender
Internationales Musikfestival "Buchenau Spring 2018"
c/o Internationale Gesellschaft für multimediale Kultur
und europäische Kommunikation e.V.


Internationale Meisterkurse

Konzerte

Internationaler Musikwettbewerb „Buchenau Spring 2018"

30. März (11:00) – 31. März 2018 (14:00)

Schloss Buchenau / Eiterfeld, Hessen, Deutschland

Während des Internationalen Musikfestivals "Buchenau Spring 2018" findet der Internationaler Musikwettbewerb „Buchenau Spring 2018" statt. Dieser Instrumentalwettbewerb dient der Musikförderung von hochbegabten jungen Musikerinnen und Musiker bis zu einer Altersgrenze von 35 Jahren. Zur Teilnahme sind Musiker aus allen Länder der Welt in Fächern Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass, Klavier und diverse Kammermusikformationen eingeladen. Der Wettbewerb fördert junge Nachwuchskünstler darüber hinaus durch Geld- und Sachpreise, Stipendien für Meisterkurse, Vermittlung von Konzertengagements – unter anderem einen Auftritt mit dem Sinfonieorchester beim Internationalen Musikfestival „Buchenau Summer 2018“ in Fulda, Deutschland.

Ablaufplan / Programm

Der Wettbewerb besteht aus zwei Runden.

I. Runde

30. März, 11:00 Schloss Buchenau - Kammermusikraum
Vorauswahl - ein klassisch-romantisches Stück nach Wahl bis 15 Minuten lang.
(Proben mit Pianist sind ab 08:00 möglich)

In der ersten Runde treffen die Juroren fachliche Entscheidungen in einem transparenten Bewertungsverfahren. Das Vorspiel in der ersten Runde kann durch die Juroren frühzeitig ohne Grund unterbrochen werden, sobald die Vorstellung über das Niveau des Teilnehmers sich gebildet hat.

 

II. Runde

31. März, 14:00, Schloss Buchenau - Konzertsaal
Finale – dasselbe klassisch-romantische Stück wie in der ersten Runde nach Wahl bis 15 Minuten lang.
(Proben mit Pianist sind ab 18:00 am Vortag und ab 13:00 am Finale-Tag möglich)

In die zweite Runde – Zum Finale werden maximal insgesamt 6 Teilnehmer aus allen Fächern zugelassen. Das Ergebnis wird vom Publikum bestimmt. Die Gewinner werden per Zettel öffentlich ermittelt und sofort genannt, die Preise werden vergeben.

Klavierbegleiter wird zur Verfügung gestellt.

Preise

Es sind insgesamt drei Preise zu vergeben:

I. Preis – 6.000 €, Gewinner des Internationalen Musikwettbewerbs „Buchenau Spring 2018“

  • 3.500 €
  • 5 x 200 € Stipendium*
  • Auftritt mit einem Sinfonieorchester beim Internationalen Musikfestival „Buchenau Summer 2018"
  • persönliche Künstlerwebseite im Wert von 1.500 €.

II. Preis – 2.500 €, Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs „Buchenau Spring 2018“

  • 1.500 €
  • 5 x 200 € Stipendium*

III. Preis – 1.500 €, Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs „Buchenau Spring 2018“

  • 500 €
  • 5 x 200 € Stipendium*

* für die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen mit einem der zahlreichen Dozenten bei einem der nächsten Internationalen Musikfestivals Buchenau nach Wahl der Preisträger.
Pro Meisterkurs ist jeweils ein Gutschein einlösbar.

Reglement des Internationalen Musikwettbewerbs „Buchenau Spring 2018"

30. März (11:00) – 31. März 2018 (14:00) Schloss Buchenau / Eiterfeld, Hessen, Deutschland

Der Internationale Musikwettbewerb „Buchenau Spring 2018" findet von 30. bis 31. März 2018 im Schloss Buchenau / Eiterfeld, Deutschland statt und besteht aus zwei Runden: Vorauswahl und Finale. Zum Wettbewerb sind Violinisten, Bratschisten, Cellisten, Kontrabassisten, Pianisten und diverse Kammermusikformationen aller Nationalitäten zugelassen.

Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren (geboren nach 31. März 1982).

Anmeldeschluss ist 28. Februar 2018.

Nichtteilnehmer der Meisterkurse des Internationalen Musikfestivals „Buchenau Spring 2018“ melden sich mit einer Anmeldegebühr in Höhe von 149 € pro Teilnehmer und 199,- € pro Kammermusikformation unter folgendem Link: Anmelden

Programm: ein klassisch-romantisches Stück nach Wahl ca. 15 Minuten lang

Jury

Jurymitglieder werden bald bekanntgegeben. Entscheidungen der Jury sind endgültig und unanfechtbar.

Anmeldung

Für die Teilnehmer der Meisterkurse ist die Teilnahme am Internationalen Musikwettbewerb „Buchenau Spring 2018" gebührenfrei. Nichtteilnehmer der Meisterkurse bewerben sich mit dem Lebenslauf, Künstlerfoto, Passkopie, Wahlstück und Anmeldegebühr in Höhe von 149,- € pro Teilnehmer und 199,- € pro Kammermusikformation unter folgendem Link: Anmelden

Anmeldeschluss: 28. Februar 2018

Das Orchester

Das Symphonieorchester des staatlichen Konservatoriums Tiflis

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Orchesterakademie

Mehr als nur Orchesterspiel

Junge Musikerinnen und Musiker haben die Möglichkeit intensiv die Arbeit eines Orchesters von innen kennenzulernen. Sie nehmen an unseren Sinfoniekonzerten und Dirigiermeisterkursen mit weltberühmten Maestros teil. Das Engagement richtet sich der Förderung von jungen Nachwuchskünstlern im Bereich der Streichinstrumente, die sich gerne dem großen Georgischen Symphonieorchester des Tbilisi Konservatorium mit 60 Musikern anschließen können um das gemeinsame Musizieren mit unseren großen Solisten und Dirigenten anzustreben und dabei noch dem Ausbildungszweck zu dienen. Die Orchesterakademie bietet den angehenden Musikern die Möglichkeit die Orchestererfahrung zu sammeln und sich ein attraktives Repertoire an Orchesterliteratur zu erarbeiten. Akademisten können ihre ersten Schritte in einem jungen professionellen Sinfonieorchester tätigen. Das breite Spektrum des Festivalprogramms, das sowohl Sinfonie- als auch Kammermusikkonzerte umfasst, stellt an einen Musiker ganz andere Anforderungen als die Ausbildung in einer Musikinstitution dar. Ein wechselndes Repertoire auf hohem Niveau zu spielen, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für die Akademisten. Neue Erfahrungen für angehende Orchestermusiker bestehen auch darin unter wechselnden Dirigenten zu spielen und den persönlichen Rhythmus mit dem Orchester in Einklang zu bringen. Den Teilnehmern der Orchesterakademie stehen unsere Dozenten mit Rat und Tat zur Seite. Die Akademisten können an Probespielworkshops teilnehmen und werden von den erfahrenen Orchestermusikern und Dozenten im Bereich Orchesterprobespiel und Kammermusik unterrichtet. Unter der Anleitung von Mentoren lernen sie das Orchesterleben von innen kennen, indem sie die Proben und Konzerte mitspielen und dabei die Arbeit mit den internationalen Dirigenten und Solisten erleben. Junge Musiker und Studenten aus aller Welt können sich für die Orchesterakademie des Internationalen Festivals „Buchenau Spring 2018“ bewerben. Mit einem Lebenslauf und einem Videolink oder einem kurzen Vorspiel qualifizieren sich die Musiker für eine  1-wöchige Orchesterakademiezeitperiode (25.-31. März oder 01.-07. April 2018) und sind dem Beruf "Orchestermusiker" einen Schritt näher. Wir freuen uns, Sie bei unserem Internationalen Festival „Buchenau Spring 2018“ begrüßen zu dürfen!

Instrumentengruppen: Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

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Schloss Buchenau

Das Schloss Buchenau (auch Schenckschloss genannt) liegt in Buchenau zwischen Fulda und Bad Hersfeld und gehört zur Gemeinde Eiterfeld. Es wurde von 1611 bis 1618 von Georg Melchior von Buchenau und dessen Frau Agnes von Schwalbach im Stil der Weserrenaissance erbaut. Ältestes Gebäude auf dem Schlossgelände ist das sogenannte „Generalshaus“, das von Georg von Buchenau (1535–1563) und dessen Frau Susanne von Mansbach 1550 erbaut wurde. Des Weiteren finden sich auf dem Gelände das Försterhaus, in dem der für die Verwaltung des buchenauschen Forstes zuständige Förster wohnte, das 1953 als Internatswohnhaus erbaute Berghaus, das Garagenhaus, die alte Landwirtschaft, das Seminarhaus, ein Backhaus sowie das Torhaus. Den Bau des Schlosses finanzierte Georg Melchior von Buchenau, indem er dem Fürstabt des Klosters Fulda, seinem Lehnsherrn, 3/8 seines Gesamtbesitzes verpfändete. Im Jahre 1691 erwarb das Kloster unter Fürstabt Placidus von Droste diesen Anteil endgültig, tauschte diesen Besitz dann jedoch bereits 1692 mit dem späteren Generalleutnant und Gouverneur von Oberhessen Wolf Christoph Schenk zu Schweinsberg (1653–1717) gegen dessen Schloss und Gut in Burghaun. Im Jahre 1713 ließ er die Renterei umfangreich renovieren; das Gebäude wird seitdem „Generalshaus“ genannt.Sein Neffe erbte den Besitz, und dessen Nachkommen bewohnten Schloss und Obere Burg bis 1912. 1904 wurde an das Generalshaus in der Oberen Burg ein Turm angebaut – als Kopie des Turmes auf der Wartburg. Am Schloss wurde 1910 ein weiterer Treppenaufgang angebaut, der sogenannte Hochzeitsturm, der anlässlich der Hochzeit von Hans Schenck zu Schweinsberg mit seiner Frau Else erbaut wurde. Das Schloss wurde 1913 verkauft. Es wechselte danach mehrmals den Besitzer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Mittelbau errichtet. Zu dieser Zeit waren Flüchtlinge aus dem Elsass im Schloss untergebracht. 1924 erwarb die Stiftung Landerziehungsheime Hermann Lietz das Schloss und betrieb dort bis 1984 ein Internat. Danach wurden die Gebäude als Umsiedlerheim genutzt. Seit 2001 befindet sich das Anwesen wieder in Privatbesitz. Heute werden das Schloss und die dazugehörenden Gebäude als Tagungs- und Gruppenhaus genutzt. Im Schloss befinden sich noch einige Renaissancetüren mit reichhaltigem Ornament. Zu dem Schloss gehört auch eine Parkanlage mit einem Sportplatz.

Anmeldung

Hier können Sie sich zum Meisterkurs, Orchesterakademie, Soloauftritt mit Orchester und Wettbewerb anmelden.

Unsere Sponsoren

Niendorf Flügel- und Klavierfabrik GmbH

In der Flügel- und Klavierfabrik Niendorf hat die Stadt Luckenwalde ein Unternehmen aufzuweisen, dass sich durch die hervorragende Qualität seiner Erzeugnisse Weltruf erworben hat. Werden doch die kleinen Niendorf-Flügel von Kennern und Fachleuten der Branche als die künstlerisch vollendetsten Instrumente bezeichnet. Seit Mai 2015 produzieren wir, die Niendorf Flügel- und Klavierfabrik GmbH, wieder fleißig die bekannten Niendorf Instrumente, deren Tradition auf eine 120jährige Geschichte zurückgeht. Wie zur Gründung des Unternehmens durch Karl und Hermann Niendorf im Jahre 1896 befindet sich unsere Produktionsstätte noch immer in Luckenwalde. Geschäftsführer des Unternehmens ist Markus Ernicke, der aus dem regionalen Jänickendorf stammt und gelernter Klavier- und Cembalobauer ist. Zusammen mit einem jungen, dynamischen Team möchte die Klaviermanufaktur an vormalige Erfolge anknüpfen und Musikliebhaber der ganzen Welt mit ihren Instrumenten begeistern. Was bei der Entstehung eines Niendorf Flügels oder Klaviers besonders herausragt, ist die Verschmelzung traditioneller sowie moderner Arbeitsweisen. Die schrittweise Produktion erfolgt ausschließlich in liebevoller und handwerklicher Teilarbeit und garantiert somit die hohe Güte unserer Fabrikate. Durch Kooperationen mit Holz- und Metallbaufirmen aus der Region wird nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Fabrikation, sondern auch die der Kooperationspartner gestützt. Es ist uns nämlich sehr wichtig regionale Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Es liegt uns sehr am Herzen das Klavierhandwerk in Luckenwalde wieder nach alter Tradition aufleben zu lassen und die Menschen von der Qualität unserer musikalischen Kunstwerke zu überzeugen. Weniger die Serienherstellung, sondern individuelle Einzelausführungen, je nach Wunsch des Kunden, sind das Hauptaugenmerk der Instrumentenherstellung. Eines haben all unsere Instrumente gemeinsam: Sie tragen die Seele, den Wohlklang, die Schönheit und das Streben der Firma Niendorf weiter in die Welt hinaus.

Pirastro

Die Qualität der Saiten und des Kolophoniums hat Pirastro zum Inbegriff für Zuverlässigkeit und Klangschönheit werden lassen. Eine große Zahl von Musikern der klassischen Streichinstrumente bevorzugt Pirastro Saiten wegen deren Modulationsfähigkeit und Ausdrucksstärke, um individuelle Klangvorstellungen verwirklichen zu können und die besonderen Klangeigenschaften des eigenen Instrumentes voll zur Geltung zu bringen. Der Modulationsfähigkeit und Ausdrucksstärke jeder einzelnen Pirastro Saite entspricht eine unübertroffene Vielfalt der Auswahl, die das umfangreiche Pirastro Gesamtprogramm bietet. Musiker treffen ihre Auswahl aus einem kompletten Programm von Darmsaiten wie beispielsweise Passione und Oliv, aus unterschiedlichsten Kunststoffsaiten wie Evah Pirazzi und Tonica und Stahlsaiten wie Flexocor und Chromcor. Pirastro Kolophoniumsorten sind diesen so verschiedenen Saiten angepasst was Haftvermögen und Spieleigenschaften betrifft.

Paganino

Streichinstrumente – bei PAGANINO finden Sie alles, was Sie für Ihr Streichinstrument benötigen.

Unsere Partner

Schloss Buchenau

Das Schloss Buchenau (auch Schenckschloss genannt) liegt in Buchenau zwischen Fulda und Bad Hersfeld und gehört zur Gemeinde Eiterfeld. Es wurde von 1611 bis 1618 von Georg Melchior von Buchenau und dessen Frau Agnes von Schwalbach im Stil der Weserrenaissance erbaut. Ältestes Gebäude auf dem Schlossgelände ist das sogenannte „Generalshaus“, das von Georg von Buchenau (1535–1563) und dessen Frau Susanne von Mansbach 1550 erbaut wurde. Des Weiteren finden sich auf dem Gelände das Försterhaus, in dem der für die Verwaltung des buchenauschen Forstes zuständige Förster wohnte, das 1953 als Internatswohnhaus erbaute Berghaus, das Garagenhaus, die alte Landwirtschaft, das Seminarhaus, ein Backhaus sowie das Torhaus. Den Bau des Schlosses finanzierte Georg Melchior von Buchenau, indem er dem Fürstabt des Klosters Fulda, seinem Lehnsherrn, 3/8 seines Gesamtbesitzes verpfändete. Im Jahre 1691 erwarb das Kloster unter Fürstabt Placidus von Droste diesen Anteil endgültig, tauschte diesen Besitz dann jedoch bereits 1692 mit dem späteren Generalleutnant und Gouverneur von Oberhessen Wolf Christoph Schenk zu Schweinsberg (1653–1717) gegen dessen Schloss und Gut in Burghaun. Im Jahre 1713 ließ er die Renterei umfangreich renovieren; das Gebäude wird seitdem „Generalshaus“ genannt. Sein Neffe erbte den Besitz, und dessen Nachkommen bewohnten Schloss und Obere Burg bis 1912. 1904 wurde an das Generalshaus in der Oberen Burg ein Turm angebaut – als Kopie des Turmes auf der Wartburg. Am Schloss wurde 1910 ein weiterer Treppenaufgang angebaut, der sogenannte Hochzeitsturm, der anlässlich der Hochzeit von Hans Schenck zu Schweinsberg mit seiner Frau Else erbaut wurde. Das Schloss wurde 1913 verkauft. Es wechselte danach mehrmals den Besitzer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Mittelbau errichtet. Zu dieser Zeit waren Flüchtlinge aus dem Elsass im Schloss untergebracht. 1924 erwarb die Stiftung Landerziehungsheime Hermann Lietz das Schloss und betrieb dort bis 1984 ein Internat. Danach wurden die Gebäude als Umsiedlerheim genutzt. Seit 2001 befindet sich das Anwesen wieder in Privatbesitz. Heute werden das Schloss und die dazugehörenden Gebäude als Tagungs- und Gruppenhaus genutzt. Im Schloss befinden sich noch einige Renaissancetüren mit reichhaltigem Ornament. Zu dem Schloss gehört auch eine Parkanlage mit einem Sportplatz.

Das Staatliche Konservatorium Tiflis

Das Staatliche Wano-Saradschischwili-Konservatorium Tiflis wurde 1917 als die erste Musikhochschule in Georgien gegründet. Einige Jahre lang war sie die einzige Hochschulbildungseinrichtung für Musik in der ganzen Kaukasusregion, die auf europäische Kriterien ausgerichtet wurde. Im Jahr 1924 erhielt sie den Status eines Staatlichen Konservatoriums. Seit 1947 trägt das Konservatorium den Namen des berühmten georgischen Sängers Wano Saradschischwili. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts genoss die georgische Gesellschaft ein pulsierendes Musikleben in Tiflis in vollen Zügen. Das Publikum lernte die Kunst der Oper kennen. Zahlreiche Musikausbildungsstätten wurden eröffnet. 1891 gab Anton Rubinstein ein Benefizkonzert, bei dem eine große Spendensumme erzielt wurde. Dank der Schenkungen der georgischen Kulturförderer, darunter die Brüder Stepane, Levan und Jacob Zubalashvili, wurde im Jahr 1917 das von Alexander Shimkevich entworfene Gebäude fertig gestellt und eröffnet. Nach wie vor spielt die Förderung der Gönner, Geschäftsgruppen und Freunde für das Konservatorium eine sehr große Rolle. Hervorragende Beispiele solcher Unterstützung sind die Konzertsäle des Konservatoriums, ein Opernstudio, die Proberäume des Orchesters, die Konferenzräume, die nach modernen Standards rekonstruiert wurden. Die Audio-Bibliothek und Aufnahmestudios sind mit moderner Technik ausgestattet. Das Konservatorium ist stolz auf seine Bibliothek und sein Museum, das die Relikte der georgischen Musikkultur bewahrt und die Geschichte des Konservatoriums sowie die Entwicklung der Musikausbildung in Georgien dokumentiert. Zu den ersten Lehrern des Konservatoriums gehörten Schüler von Franz Liszt, Heryk Wieniawsky, Antonin Marmontel, Peter Tschaikowsky, Ignaz Moscheles und Friedrich Kuhlau sowie Heinrich Neuhaus, Josef Lhévinne und Rosina Lhévinne - die Gründer der berühmten Julliard-School in New York, und viele andere. Während der Zeit seines Bestehens hat das Konservatorium in Tiflis eine Reihe hervorragender Musiker hervorgebracht, darunter Generationen georgischer Komponisten wie Nodar Gabunia, Gia Kancheli, Joseph Bardaraschwili und andere. Das Niveau der georgischen darstellenden Kunst ist besonders hoch. Der Erfolg der Absolventen des Konservatoriums, die weltweit auftreten, weist auf die besten Traditionen hin. Zu den Absolventen des Staatlichen Konservatoriums von Tiflis gehören Elisso Virsaladse, Rudolf Kehrer, Dimitri Bashkirov, Lev Wlasenko, Alexander Toradze, Marina Jaschwili und andere. Heute umfasst das Lehramt des Konservatoriums etwa 200 Professoren. Darunter sind: 70 Professoren, mehr als 60 Associate-Professors und 40 Assistant-Professoren. Sie führen verschiedene pädagogische, professionelle und wissenschaftliche Aktivitäten durch, geben Konzerte, Meisterkurse, halten öffentliche Vorträge und nehmen an internationalen Konferenzen und Symposien in Georgien und im Ausland teil. Seit seiner Gründung gehört das Staatliche Konservatorium in Tiflis zu den wichtigsten Kultur- und Bildungszentren Georgiens. Die bemerkenswertesten kulturellen Veranstaltungen finden in seinen Mauern statt: Musikforen, nationale und internationale Wettbewerbe, internationale Symposien und wissenschaftliche Konferenzen, Meisterkurse, Konzerte und studentische Opernaufführungen im Opernhaus des Konservatoriums. Seit 2000 sind Meisterkurse, Wettbewerbe und jährliche "Summer Performing Workshops" von bekannten Musikern die festen Veranstaltungen des Hauses. Das Konservatorium Tiflis ist das Herz des Konzertlebens von Georgien. Zu verschiedenen Zeiten traten hier die berühmtesten Musiker der Welt auf: Vladimir Horowitz, Sviatoslav Richter, David Oistrakh, Emil Gilels, Mstislav Rostropovich und viele andere. Ausserdem ist das Konservatorium ein wichtiges wissenschaftliches Forschungszentrum für Musik. Die Studenten sind am Konzert- und Wissenschaftsleben des Konservatoriums aktiv beteiligt. Sie nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben und Konferenzen teil. Die Liste der Preisträger (Studenten und Absolventen des Konservatoriums) in prestigeträchtigen und anspruchsvollen internationalen Wettbewerben ist beeindruckend. 1995 hat das Staatliche Konservatorium Tiflis ein zweistufiges System berufsqualifizierender Studienabschlüsse eingeführt. 2005 ist es mit seinem Transfer- und Kreditsystem dem Bologna-Prozess beigetreten. Seit 2006 ist das Konservatorium Mitglied der European Association of Conservatories. Die großen jahrhundertealten Traditionen der Musikerziehung sind am Konservatorium nicht nur erhalten geblieben, sondern auch einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterworfen. Dadurch werden sie den akademischen und modernen Standards des 21. Jahrhunderts gerecht. Die Abteilung für internationale Beziehungen des Konservatoriums wurde 1991 gegründet. Seither wirkt das Büro an der Gestaltung der Beziehungen zu ausländischen Hochschuleinrichtungen und anderen internationalen Organisationen aktiv mit. Die internationale Strategie des Staatlichen Konservatoriums Tiflis besteht darin, zur Internationalisierung des Studienprozesses beizutragen und dabei die Vorteile der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere vom Erasmus-Programm, zu nutzen. Das Staatliche Konservatorium Tiflis zielt darauf ab, die Mobilität von Mitarbeitern und Studenten zu verbessern, die regionale Zusammenarbeit zu unterstützen und neue gemeinsame innovative Lehrpläne zu entwickeln, sich für thematische Netzwerke zu bewerben und daran teilzunehmen. Außerdem schätzt Staatliche Konservatorium Tiflis die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie dem Adam-Mickiewicz-Institut (Polen), dem Institut Francais de Georgie, dem Goethe-Institut, "Study in Estonia", dem Eurasia-Programm des Zentrums für Internationale Bildung in Norwegen (SIU).

Johann Sebastian Bach Haus

Internationale Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das 2004 eingeweihte Johann-Sebastian-Bach-Haus, zeichnet sich durch gelungene Architektur und hervorragende Akustik aus. Mit 320 Plätzen im Bachsaal und 180 Plätzen im Mozartsaal, wird es für Konzerte und als Tagungs- und Fortbildungsstätte von Chören und Orchestern aus dem In- und Ausland genutzt.

Gemeinde Eichenzell - Eichenzeller Schlösschen

Das Schlösschen von Eichenzell kann auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken. Das Rittergeschlecht der Ebersberger war in Eichenzell schon sehr früh begütert und ansässig. So konnte bei dem Innenausbau des Schlösschens im Jahre 1969 - 1971 nachgewiesen werden, daß bereits um die Jahre 1250 - 1260 eine Wohnung (Turmburg) der Ebersberger hier bestand. Aus diesem Kernwerk entstand dann 1548 das Schlösschen in seinen heutigen Ausmaßen. Bis zum Jahr 1699 befand sich das Schloss im Besitz der Herren von Ebersburg. Mit dem Verkauf des Eichenzeller Schlösschens durch den Urenkel der letzten Ebersbergerin ging das Schlösschen und die dazugehörenden Güter an den Junker Ludwig von Schleifras, einen Bruder des Erbauers des Fuldaer Domes. Damit endete die Zeit der Ebersberger und ihrer Nachkommen in dem Dorf Eichenzell, das sie einst von Fürstabt Johann I. von Merlau (1395 - 1440) als Pfand bekommen hatten. Dieser Herr von Schleifras übergab sein Eigentum dem Stift Fulda, so daß das Stift Fulda nach dem Erwerb der ebersburgischen Güter seine Stellung im Ort Eichenzell selbst unangreifbar machte. Wie unerschütterlich die Stellung des Fuldaer Abtes in Eichenzell dann war, äußerte sich bald darin, daß Fürstabt Konstantin von Buttlar (1714 - 1726) das Eichenzeller Schlösschen zur Sommerresidenz erwählte. Als sein Nachfolger Adolf von Dalberg sich eine größere Residenz baute, das heutige Schloss Fasanerie oder auch "Adolphseck" genannt, blieb er wenigstens in der Eichenzeller Gemarkung. Durch die Säkularisation 1802, bei der sämtliche geistliche Besitzungen an den Staat fielen, wurde auch das Eichenzeller Schlösschen Eigentum des Staates. Seitens des Staates wurde das Schlösschen der Pfarrgemeinde Eichenzell auf unbestimmte Zeit mit der Verbindlichkeit überlassen, für die Unterhaltung des Gebäudes zu sorgen. 1874, in der Kulturkampfzeit, mußte der Pfarrer die zur Verfügung gestellte Wohnung zurückgeben.Von staatlicher Seite erfolgte keine Instandhaltung mehr und das Schlösschen verfiel mehr und mehr. Als das Schlösschen in 1878 vom Staat versteigert wurde, bekam die katholische Kirchengemeinde für 3.158 Mark den Zuschlag. Neben der Nutzung als Pfarrhaus befand sich auch zeitweise im zweiten und dritten Stockwerk das Baubüro für den Bahnbau Fulda-Gersfeld. Im Jahre 1963 erwirbt die Gemeinde das Schlösschen. Unter der Federführung des damaligen Bürgermeisters Karl Ebert wurde das Schlößchen von 1969 - 1971 für 1,5 Mio. Mark renoviert und umgebaut. In den ältesten Teil des Schlosses - dem ehemaligen Turmbau - wurde eine Gaststätte mit Kegelbahnen integriert. Die anderen Räumlichkeiten werden seit 1971 als Gemeindeverwaltung genutzt. Im zweiten Stock befindet sich ein Kultursaal, der mit einem Kostenaufwand von 1,4 Mio. Mark in den Jahren 1987 und 1988 umgestaltet wurde. Innerhalb der letzten zwölf Monate wurde das Eichenzeller Schlösschen umfangreich saniert und umgebaut. Durch den Einbau eines komfortablen Aufzuges sowie die Neuordnung der Bürobereiche wurde ein kundenfreundliches Bürgerbüro eingerichtet. Das helle, moderne Bürgerbüro verbessert den Service und hilft der Bürgerschaft ihre Angelegenheiten schneller und zielorientierter zu erledigen. Das historisch Trauzimmer wurde ebenfalls neugestaltet und bietet mit seiner barocken Einrichtung ein romantisches Ambiente für festliche Trauungen. Die bisherige Kegelbahn wurde mit einer langen Tafel zu einem stilvollen Husarenkeller umfunktioniert. Der Husarenkeller mit Küche kann für kleinere Festlichkeiten angemietet werden. Mit der neugestalteten Außenfassade erstrahlt das "Fürstliche Haus zu Eichenzell" im neuen Glanz und der ursprüngliche Renaissance -Stil wird wieder sichtbar. Auch im Innenbereich wird durch die freigelegte Mauer der Wohnburg die geschichtliche Entstehungszeit des Schlösschens 1250/1260 eindrucksvoll dargestellt. Das moderne Rathaus gibt dem denkmalgeschützten Wahrzeichen von Eichenzell einen langfristigen Gebrauchswert und eine hoffnungsvolle Zukunft. Gleichzeitig wird der historische Ortskern von Eichenzell mit Schlossgarten, Kirche, Altes Brauhaus und dem blauen Haus aufgewertet.

Gemeinde Petersberg - Das Propsteihaus

Gegenüber dem Rathaus, mitten in Petersberg finden Sie das Veranstaltungs- und Tagungszentrum Propsteihaus. Regelmäßig finden hier Tagungen, Seminare, Konferenzen und kulturelle Veranstaltungen statt. Durch seine direkte Anbindung an die Autobahn A7 (Ausfahrt Fulda Mitte) und den zur Verfügung stehenden Parkplätzen in der "Propsteihof-Garage", bietet es sich als idealer Veranstaltungsort an. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es leicht erreichbar. Das Herzstück des Propsteihauses ist der Festsaal mit Bühnenhaus. Er bietet 400 Personen Platz und eignet sich hervorragend als Kongress- und Tagungssaal für Theateraufführungen und Konzerte. Alle Räumlichkeiten des Propsteihauses und der Bürgerstuben (bis auf das Turmzimmer) sind barrierefrei erreichbar.Das Propsteihaus bietet mit seiner komfortablen und vielseitig nutzbaren Inneneinrichtung alle Möglichkeiten, um private, kommunale und geschäftliche Veranstaltungen jeder Art durchzuführen.

Arbeitskreis für Musik e.V. Bad Hersfeld

Der Arbeitskreis für Musik e.V. wurde vor nunmehr über 50 Jahren von kunstsinnigen Bad Hersfelder Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um die kulturelle und musikalische Arbeit in der Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld zu unterstützen. Die künstlerische Leitung wurde dem Kirchenmusikdirektor Siegfried Heinrich übertragen. Mit zahlreichen Mitgliedern veranstaltet der Arbeitskreis für Musik seit dem Jahr 1961 die Bad Hersfelder Festspielkonzerte sowie zahlreiche Saisonkonzerte in Bad Hersfeld und seit 1980 die Oper in der Stiftsruine.


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